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Besuchsbedingungen

§ 1 WOFÜR GELTEN DIE BESUCHSBEDINGUNGEN?

(1) Diese allgemeinen Bedingungen für deinen Kinobesuch und Gutscheinkauf (kurz “Besuchs- und Gutscheinbedingungen”) gelten für den Kauf, den Erwerb sowie für die Verwendung von Tickets und Gutscheinen.

(2) Die Besuchsbedingungen gelten ergänzend auch für Ticketkäufe über das Internet oder über andere elektronische Medien, für die außerdem die jeweiligen bei Bestellung akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten.

§ 2 MIT WEM UND WIE SCHLIESST DU EINEN VERTRAG

(1) Verträge über den Ticket- oder Gutscheinerwerb und den Zugang zu den Filmtheatern kommen mit der Gesellschaft zustande, die das jeweilige Filmtheater betreibt.

(2) Der Erwerb von ermäßigten Tickets und der Zutritt mit ermäßigten Tickets sind nur unter Vorlage des die Ermäßigung begründenden Nachweises gestattet. Nachträgliche Erstattungen sind ausgeschlossen.

§ 3 WELCHE ALLGEMEINEN RECHTE UND PFLICHTEN GELTEN IM AUTOKINO?

(1) Zum Besuch des Kinos musst du für die gesamte Dauer des Besuchs im Besitz eines gültigen Tickets sein. Verstöße gegen diese Verpflichtung können eine Straftat darstellen und Schadensersatzansprüche der Filmverleihunternehmen auslösen. Bei Leistungserschleichung wird ein erhöhtes Eintrittsgeld in Höhe von EUR 30,00 erhoben.

(2) Zum Schutz der Kinder ist Personen unter drei Jahren der Zutritt zu Kinovorstellungen nicht gestattet. Kindern bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr ist der Zutritt nur in Begleitung einer geeigneten Begleitperson gestattet. Die Begleitperson ist zur ständigen Beaufsichtigung des Kindes verpflichtet.

(3) Kinder und Jugendliche erhalten nur Zutritt zu Filmvorführungen, die für ihr jeweiliges Alter von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) freigegeben wurden und zu den rechtlich vorgesehenen Zeiten beendet sind. Es ist nicht erlaubt, Kinder in Filme mit einer ungeeigneten FSK-Freigabe mitzunehmen.

(4) Unsere Theaterleitung und unsere Mitarbeiter üben das “Hausrecht” aus. Im Interesse der Sicherheit bist du verpflichtet, bei Gefahr den Anweisungen unserer Mitarbeiter Folge zu leisten. Fluchtwege sind frei zu halten.

(5) Offensichtlich stark alkoholisierte oder anderweitig berauschte Besucher sind nicht berechtigt, das Filmtheater zu betreten oder sich im Autokino aufzuhalten. Eine Erstattung des Eintrittspreises erfolgt nicht.

(6) Jedes Ticket berechtigt ausschließlich zum Besuch der auf dem Ticket aufgeführten Vorstellung(en). 

(7) Ab Vorstellungsbeginn sind Mobiltelefone auszuschalten. Störungen sind ebenso zu unterlassen wie die Belästigung oder Diskriminierung anderer Gäste oder des Personals. 

(8) Erhebliche oder wiederholte Verstöße gegen Gesetze oder diese Besuchsbedingungen können mit einem Verweis aus dem jeweiligen Filmtheater ohne Erstattung des Eintrittspreises und mit Hausverbot geahndet werden.

(9) Wir können den Zutritt insbesondere dann verweigern, wenn der Aufdruck auf den Karten manipuliert oder beschädigt wurde.

(10) Masken, die das Gesicht in Gänze oder wesentliche Teile davon verdecken und damit die Feststellung der Identität verhindern, sind im regulären Kinobetrieb nicht gestattet.

§ 5 WAS DÜRFEN SIE NICHT MIT INS KINO NEHMEN?

(1) Die Mitnahme von sperrigen oder gefährlichen Gegenständen, Feuerwerkskörpern oder sonstigen pyrotechnischen Gegenständen, Waffen und gefährlichen Werkzeugen, Sprühdosen, Lärminstrumenten, Laserstiften, Flaschen, Dosen, Rauschmitteln und Tieren – mit Ausnahme solcher, die zur Unterstützung bei körperlicher oder geistiger Behinderung erforderlich sind – ist nicht gestattet. 

(2) Die Mitnahme von Bild-, Film- und Tonaufnahmegeräten ist mit Ausnahme von Mobiltelefonen nicht gestattet. Ebenso ist das Mitführen von Waffenattrappen nicht gestattet.

§ 6 VERBOT VON TON- UND BILDAUFNAHMEN, VERTRAGSSTRAFE

(1) Es ist nicht gestattet, Ton-, Bild-, oder Filmaufnahmen der Filmvorführungen oder der Kinoräumlichkeiten zu erstellen oder solche Aufnahmen ganz oder teilweise über das Internet oder andere Medien (einschließlich Mobilfunk) zu übertragen oder zu verbreiten oder andere Personen bei derartigen Aktivitäten zu unterstützen. Zuwiderhandlungen werden zivil- und strafrechtlich verfolgt.

(2) Für jeden Verstoß gegen das vorgenannte Verbot im Hinblick auf Filmvorführungen kann die Zahlung einer Vertragsstrafe von bis zu EUR 1.000,00 verlangen, es sei denn, es kann bewiesen werden, dass ein Schaden nicht oder nur in wesentlich niedrigerer Höhe entstanden ist. Weitergehende Schadensersatzansprüche bleiben hiervon unberührt, die Vertragsstrafe wird jedoch angerechnet. 

§ 7 WELCHE HAFTUNGSBESCHRÄNKUNGEN GELTEN?

(1) Schadensersatzansprüche – gleich aus welchem Rechtsgrund – sind ausgeschlossen, soweit wir oder seine Erfüllungsgehilfen nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben. 

(2) Die vorstehende Beschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie in Fällen schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.